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Visuelle Wahrnehmungsfähigkeit
| Aufgabe | Durchführung der Aufgabe |
Median und Variations- breite in Monaten |
Alter in Monaten |
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| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | |||
| Sieht einen Augenblick auf roten Ball oder Wollknäuel | . | Geburt (0 - 2) |
55 | 61 | 95 | . | . | . | Säugling muss den in der Bitte seines Blickfeldes ca. 15 - 20 cm entfernt gehaltenen roten Ball oder Wollknäuel einen Augenblick ansehen. | |||||||||||
| Verfolgt roten Ball oder Wollknäuel horizontal | ![]() |
1,0 (0,5 - 3) |
45 | 55 | 85 | 100 | . | .. | Säugling muss den in ca. 15 - 20 cm Entfernung in seinem Gesichtsfeld langsam horizontal bewegten roten Ball oder Wollknäuel verfolgen. In den ersten beiden Monaten ist das Gesichtsfeld seitlich begrenzt und das Verfolgen geschieht noch ruckartig | |||||||||||
| Verfolgt roten Ball oder Wollknäuel vertikal | ![]() |
2,1 (1 - 4) |
. | 23 | 57 | 90 | 100 | . | Säugling muss den in ca. 15 - 20 cm Entfernung langsam erst nach oben (Nase aufwärts), dann nach unten (Nase abwärts) bewegten roten Ball oder Wollknäuel verfolgen. Die vertikalen Augenbewegungen entwickeln sich langsamer als die horizontalen und sind daher für den Säugling schwieriger auszuführen. | |||||||||||
| Folgt sich bewegenden Personen mit den Augen | . | 3,0 (1 - 4) |
.. | 5 | 48 | 94 | 98 | . | Säugling wird bequem auf dem Schoß sitzend gehalten. Untersucher oder Mutter gehen in ca. 1 - 2 m Entfernung vor ihm hin und her. Er muss dieser Person mit den Augen und/oder einer Kopfwendung folgen | |||||||||||
| Verfolgt roten Ball oder Wollknäuel in einer Kreisbewegung | . | 3,0 (2 - 4) |
.. | 4 | 32 | 78 | 95 | . |
Säugling
kann jetzt den langsam innerhalb seines Gesichtsfeldes in einem Kreis bewegten roten Ball
oder Wollknäuel verfolgen. Wenn er diesen aus den Augen verliert, wird er wider in sein Gesichtsfeld gebracht und die Kreisbewegung wiederholt |
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| Beobachtet einen Gegenstand, der an einer Schnur vorbeigezogen wird | ![]() |
3,1 (2 - 5) |
.. | . | 17 | 69 | 93 | 100 | Säugling wird bequem sitzend auf dem Schoß der Mutter gehalten. Auf der Tischoberfläche wird ein roter Ring an einer Schnur von rechts nach links und von links nach rechts im Bereich seines Gesichtsfeldes vorbeigezogen. Der Säugling muss diesen Ring in beiden Richtungen mit den Augen verfolgen und dabei den Kopf mit drehen | |||||||||||
| Blickt einem heruntergefallenen Gegenstand nach | ![]() |
6,5 (5 - 8) |
.. | . | . | . | . | 11 | 50 | 83 | 96 | . | . | Aufmerksamkeit des Säuglings auf ein interessantes Spielzeug auf dem Tisch lenken; anschließend lässt man es auf den Boden fallen. Säugling muss dem heruntergefallenen Gegenstand nachblicken, um zu sehen, wo er geblieben ist | ||||||
| Reaktion auf das eigene Spiegelbild | ![]() |
7,6 (5 - 10) |
. | . | . | . | 2 | 7 | 24 | 49 | 75 | 91 | 96 | Der Säugling muss sein Spiegelbild nicht nur betrachten, sondern es auch anlächeln, mit ihm spielen, Küsschen schenken oder den Spiegel umdrehen, um nach dem Spiegelbild zu suchen. Man achte darauf, dass das Kind nur sein eigenes Bild im Spiegel sieht und nicht das der Mutter oder einer anderen Person. | ||||||
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