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| Was kommt in die Kliniktasche? | Warnsignale - sofort zum Arzt!!! |
| Angst vor Wehen | Stillen oder nicht Stillen? |
| Dammmassage | Erstlingsausstattung |
| Was lerne ich in einem Vorbereitungskurs? |
| Was kommt in
die Kliniktasche? Für die Mutter: In der Regel kann man von 4 - 5 Tagen Klinikaufenthalt ausgehen und sollte entsprechend Kleidung einpacken: - ein kurzes Hemd oder T-Shirt für die Geburt - 2-4 Nachthemden, vorne zum Stillen zu öffnen (Knöpfe/Reisverschluss) - 2 Still-BH´s aus Baumwolle - Stilleinlagen (Einweg oder Wolle/Seide) - viele Kliniken stellen Einwegeinlagen zur Verfügung - Unterhosen - viele Kliniken stellen nur Einweg-Netz-Unterhosen, die unbequem sein können. - Binden - auch diese werden meist von der Klinik gestellt - 1 Morgen-/Bademantel - Woll- oder Frotteesocken - 1 Parr dicke Socken für die Entbindung - Hausschuhe - Waschlappen, Handtücher, die üblichen Kosmetikartikel - bequeme Kleidung für den Tag der Entlassung - Mutterpass - Personalausweis - Stammbuch (bei Verheirateten) oder Geburtsurkunden der Eltern (bei Unverheirateten) - Überweisungsschein vom Frauenarzt ans Krankenhaus - Versichertenkarte (solltest du sie vergessen, man lässt dich bestimmt auch ohne entbinden *g*) - die wichtigsten Telefonnummern, Papier und Kuli für deine Memoaren - Foto ohne Blitz, entsprechender Film und/oder Videokamera mit geladenem Akku und leerer Kassette - CD-Player, Kopfhörer und einige Lieblings-CD´s - zur Entspannung, kann ggf in einem Mehrbettzimmer ssseeehr nützlich sein *g* Für das Baby: |
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| Angst vor
Wehen und der Geburt - Werde ich mit dem Schmerz fertig? Eines vorweg: Jede Frau empfindet die Wehenschmerzen anders! So kann man eigentlich nicht voraussagen, wie du sie empfinden wirst. Du kannst nur für dich selbst entscheiden, wo deine "Schmerzgrenze" liegt, ob du hart im Nehmen bist oder Schmerzen überhaupt nicht aushalten kannst. Egal, welcher Typ du bist - es ist für dich so in Ordnung. Scheue dich nicht, während der Entbindung um ein Schmerzmittel zu bitten (habe ich auch getan), es wird dir hinterher besser gehen und diese einmalige Dosis wird deinem Kind nicht schaden! Und du kannst - sofern du während der Geburt einen klaren Gedanken fassen kannst - versuchen, dich daran zu erinnern, dass du gleich und gaaanz bald dein heiß ersehntes Baby im Arm halten wirst. Jede Wehe ist dein Freund und nicht dein Feind! Jede Wehe bringt dich deinem Baby ein Stück näher! Du kannst auch deine Begleitperson bitten, dich ggf. daran zu erinnern. Du darfst während der Geburt deinen Schmerz ruhig laut heraus schreien - das ist völlig in Ordnung und normal. Verscheuche den Gedanken aus deinem Kopf, du könntest das ganze Krankenhaus zusammenschreien - dem ist nicht so ;-)) Wenn du die Wehe mit einem lauten AAAAAAA "verabschiedest", wird sich der Muttermund besser öffnen (AAA wie AUF). Versuche eine UUUUUU (wie ZU) oder gar ein Zähne zusammen- beißen zu vermeiden. Meine Hebamme sagte uns im Vorbereitungskurs, dass das Lockerlassen des Kiefers im Zusammenhang mit der Öffnung des Muttermundes steht. Versuche daran zu denken - verbanne das U am besten jetzt schon aus deinem Wortschatz *g* Solltest du dir sicher sein, keine Schmerzen aushalten zu können, dann besprich mit deinem Arzt und der Hebamme rechtzeitig die Möglichkeit der PDA (Periduralanästhesie). |
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| Dammassage -
Kann ich einen Riss oder Schnitt vermeiden? Text bzw. Bericht geschrieben von einer mir unbekannten Hebamme (Anmerkung der Red.) Die wichtigste geburtsvorbereitende Maßnahme scheint mir eine regelmäßige Dammmassage mit einer Mischung aus Johanniskrautöl, Weizenkeimöl und Zugabe der ätherischen Öle von Muskatellersalbei und Rose zu sein.. Seit vielen Jahren empfehle ich die Massage des Dammes. Ich bin überzeugt davon, dass deshalb schon sehr viele Frauen ohne Dammschnitt entbinden konnten. Die Massage des Dammes soll bewirken, dass dieser weich und dehnfähig wird, damit das kindliche Köpfchen durch gleiten kann, ohne dass die Mutter durch einen Dammschnitt verletzt werden muss. Selbstverständlich lassen sich kleine Risse im Damm nicht immer vermeiden, diese aber heilen viel schneller und problemloser ab als ein Dammschnitt. Diese Feststellung kann ich seit dem Beginn meiner Geburtshilfe immer wieder machen. Zudem gibt es mittlerweile Forschungsergebnisse von Hebammen, die diese Beobachtung mit Zahlen belegen können. In dieser Studie von Gisele' Steffen wird nachgewiesen, dass Frauen mit einem Dammriss weniger Beschwerden im Wochenbett und in den Monaten nach der Geburt haben. Sie benötigen deshalb auch weitaus weniger Schmerzmittel im Wochenbett. Deutlich wird auch, dass sich erschreckend viele Frauen durch eine Episiotomie (Schnitt) ganz extrem in ihrem Intimbereich verletzt fühlen. Sie empfinden diesen Schnitt jahrelang als seelische Verletzung und Beschädigung ihrer Weiblichkeit. Allen Hebammen und Geburtshelfern sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass dieser Einschnitt wohl überlegt und nie bedenkenlos durchgeführt werden sollte. Mir ist leider erst bei meinen eigenen Geburtserlebnissen deutlich geworden, was es bedeutet, einen Dammschnitt zu haben oder unverletzt geblieben zu sein. Als Hebamme konnte ich erst durch meine Hausgeburtserlebnisse nachvollziehen, was ich als Geburtshelferin wirklich für eine Aufgabe mit dem Schützen des Dammes übernehme. Bislang kann ich nur auf erfolgreiche Hebammen-Schutzmaßnahmen zurückblicken. Ich hoffe, dass ich auch in den kommenden Jahren davon verschont bleibe, bei einer Geburt schneiden zu müssen. Diese Grenzsituation - schneiden? Oder nicht? - ist eine enorme psychische Belastung und eine vielseitige Herausforderung, sie bereitet mir im entscheidenden Moment Schweißausbrüche, aber für den unversehrten Damm einer Frau sollte uns Hebammen keine Anstrengung zu groß sein. Ein entstandener Dammriss bereitet deshalb keine so starken Schmerzen, da dieser eine natürliche Verletzung darstellt und das Gewebe immer an seiner schwächsten Stelle reißt. Nur ganz selten kommt es dabei zu Gefäßverletzungen. Bei einem Dammschnitt dagegen werden die Gefäße durchtrennt, dabei entstehen häufig Blutergüsse. Diese können eine normale Heilung behindern und bereiten zusätzliche Wundschmerzen. Sicherlich wird der Tag kommen, an dem ich mich als Hausgeburtshebamme für die Sicherheit des Kindes entscheiden und die Mutter doch am Damm schneiden muss. Alle Hebammen und Geburtshelfer wissen, dass wir nicht gänzlich auf diese Maßnahme verzichten können. Wünschenswert wäre jedoch, wenn die bundesweit hohe Dammschnittrate von ca. 90% gesenkt werden könnte auf 20%. In einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1988 wird geschätzt, dass diese angestrebte Reduzierung der Dammschnittrate wissenschaftlich gerechtfertigt sein könnte. Damit dieses von uns Hebammen angestrebte Ziel erreicht wird, ist es erforderlich, dass Sie als werdende Mutter Ihren Teil dazu beitragen, und folgende Tipps zur Vorgehensweise bei der Dammmassage beherzigen, damit Ihr Damm bei der Geburt des Kindes unverletzt bleibt: Beginnen Sie etwa sechs Wochen vor dem zu erwartenden Geburtstermin damit, Ihren Damm, also das Gewebe zwischen der hinteren Scheidenwand und dem After kräftig zu massieren und zu dehnen, damit es weich, geschmeidig und dehnfähig wird. Dazu nehmen Sie anfangs einen, bald zwei oder drei Finger, gehen etwa drei Zentimeter tief in die Scheide ein, fassen Ihren Damm, massieren U-förmig mit leichtem Druck in Richtung Darm. Bei der täglichen Massage für etwa zwei bis fünf Minuten werden Sie bald feststellen, dass unter Anwendung des Öles Ihr Damm weich und geschmeidig wird. In den letzten Tagen vor der Geburt lohnt es sich, die Schamlippen mit einzuölen und leicht zu massieren, denn immer wieder kommt es vor, dass der Damm intakt bleibt, aber die Schamlippen etwas verletzt werden. Versuchen Sie die Vulva (Scheide) für ca. 20 Sekunden auseinanderzuziehen, bis Sie ein Prickeln oder leichtes Brennen empfinden, das Sie beim Durchtritt des Köpfchens dann ebenso spüren werden. Für die Dammmassage sollten Sie nur sowenig Öl verwenden, wie Sie auch tatsächlich einmassieren können, ansonsten tupfen Sie bitte das restliche Öl zum Schluss mit Papier oder einem Handtuch wieder ab. Selbstverständlich kann der Partner die Massage übernehmen. Darin sieht er vielleicht eine Möglichkeit, seinen Teil dazu beizusteuern, damit der Damm bei der Geburt unverletzt bleibt. Viele Frauen haben aber Sorge, dass die Massage dann in ein Liebesspiel übergeht; das müssen Sie dann für sich entscheiden, schaden wird es nicht. Für den Partner kann es aber eine gute Übung sein, den Damm ohne sexuelle Hintergedanken zu behandeln, denn bei der Geburt ist es für Männer immer wieder schwierig zu verstehen, wie medizinisch sachlich das sonst so gefühlvolle und intime Geschehen im Schambereich jetzt ist. Selbstverständlich aber wird die betreuende Hebamme bemüht sein, Ihren Damm zu schützen, denn dies ist unsere Berufsaufgabe. Die meisten Kolleginnen freuen sich übrigens, wenn Sie als werdende Mutter von dieser Aufgabe wissen, und sehen es als Herausforderung an, wenn Sie Wert darauf legen, ohne Schnitt entbinden zu können. Ihre Hebamme wird vermutlich bei der Geburt den Damm und die Schamlippen massieren, doch gehen Sie nicht davon aus, dass alle Hebammen ein Dammmassageöl zur Verfügung haben, am besten Sie nehmen Ihr Fläschchen mit und bieten es der Hebamme an... Einen weiteren interessanten Text erhielt ich von unserer Mit-Frühlingsmama Hanna: Auszug aus dem Buch "Yoga für werdende Eltern" von Tam Taran
Kaur Khulsa: |
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| Was lerne ich
in einem Vorbereitungskurs? Die Schwangerschafts-Vorbereitungskurse zielen mehr oder weniger bewusst darauf ab, die werdende Mutter den Augenblick der Geburt bewusst miterleben zu lassen. - Es gilt, Furcht und überlieferte Ängste zu besiegen, damit der physische Schmerz nicht noch verstärkt wird - Durch gezielte Atmungs- und Entspannungsübungen soll der Schmerz auf ein Minimum beschränkt werden - Man lernt, mit dem eigenen Körper zu arbeiten, damit sich die eigentliche Geburt rasch und leicht abspielt - Die Möglichkeit, mit anderen Frauen Erfahrungen auszutauschen, wird ebenfalls in Betracht gezogen - Auch der werdende Vater soll informiert und beraten werden, damit er während der ganzen Schwangerschaft und bei der Geburt, falls er anwesend ist, der zukünftigen Mutter helfen kann. - Die Besichtigung des Entbindungskrankenhauses/Geburtshauses nimmt der Schwangeren die Angst vor dem Unbekannten. - Schwangerschaftsgymnastik bzw. leichte Übungen helfen, Gelenk und Rückenschmerzen zu lindern oder gar zu vermeiden. Beckenbodenübungen sind ebenfalls sehr wichtig. Die bewusste Anspannung des Beckenbodens und das bewusste Wieder-Lockerlassen ist wichtig für die Geburt. Nur wer sich dieses Muskels bewusst ist, kann Anspannung und Lockerlassen selbst steuern. |
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| Warnsignale -
sofort zum Arzt!!! 1. Regelmäßige Kontraktionen vor der 36. SSW können vorzeitige Wehen bedeuten - vom Arzt per CTG abklären lassen. Dieser leitet ggf. die notwendigen Schritte ein, z.B. er verordnet Ruhe, einen Wehenhemmer, es kann gar eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig sein. 2. Blutungen jeglicher Art und Stärke bedürfen der sofortigen ärztlichen Behandlung und Kontrolle. Die Diagnose kann von geplatztem Äderchen, über Plazentaablösung bis hin zur drohenden Fehlgeburt gehen. Erste Maßnahme: Sofort hinlegen, Arzt anrufen, sich transportieren lassen - nicht selbst autofahren! 3. Das Kind hat sich den ganzen Tag noch nicht bewegt! Unbedingt Ruhe bewahren, sich hinlegen und versuchen, mental mit dem Baby in Kontakt zu treten, sich selbst den Bauch streicheln.. Unbedingt am gleichen Tag noch zum Arzt oder in die Klinik fahren, und per Ultraschall und CTG klären lassen, ob es dem Baby gut geht - vielleicht hat es ja auch nur einen schlechten Tag... DENKE POSITIV! Das Kind hat mit zunehmender Größe immer weniger Platz in deinem Bauch, somit werden die Bewegungen, die um die 25 - 35 Woche so stark waren, deutlich weniger, aber die noch vorhandenen Tritte und Boxer sind immer noch gut zu spüren. 4. Kurz vor dem Geburtstermin (oder auch darüber) tritt plötzlich eine klare Flüssigkeit aus der Vagina aus, sei es nun tröpfchenweise oder schwallartig. Die Fruchtblase hat einen Riss oder ist gar geplatz! Klemme dir ein Handtuch zwischen die Beine, verständige deinen "Transportdienst" in die Klinik und leg dich unbedingt hin. Wenn der Kopf des Babys das Becken nicht abdichtet, besteht die Gefahr, dass die Nabelschnur vorfällt und sich das Kind selbst "den Saft abdreht" - im Liegen oder Halbliegen transportieren lassen, herumlaufen wenn irgendwie möglich vermeiden!! 5. Regelmässige, schmerzhafte Wehen deuten mit Sicherheit auf die bevorstehende Geburt hin. Du solltest dich auf den Weg machen bzw. dich ins Krankenhaus/Geburtshaus bringen lassen oder bei einer Hausgeburt die Hebamme verständigen. |
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| Stillen oder
nicht Stillen? Siehe auch "Stilltipps" bei
"Und was kommt jetzt" 1. Kann ich überhaupt stillen? Eine gute Nachricht - fast jede Frau kann stillen! Unabhängig von der Brustgröße, denn auch kleine Brüste haben genauso viele Milchdrüsen, wie große und schwere Brüste. Als erster und wichtigster Tipp: Nimm dir Zeit und sei geduldig mit dir und deinem Kind. Wie auch beim Tanzen - braucht das Stillen Übung und Rhythmus, denn es sind zwei Personen, die sich auf- und miteinander einlassen. 2.
Vorzüge der Muttermilch 3. Vorbereitung auf das Stillen |
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| Erstlingsausstattung
- das braucht das Baby am Anfang Bitte auf die entsprechende Jahreszeit achten!
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